Verfügbare Urlaube:

 Irland-2007  Schottland-2011  test

Nachdem wir letztes Jahr den Süden von
Schottland bereist haben, kam in diesem
Jahr die Westküste mit einigen Inseln
und die Highlands dran.

Nach einem sehr stark ruckelnden Flug mit 1/2 Stunden Verspätung kamen wir gegen 16 Uhr bei schönstem Sonnenschein in Edinburgh an.
Wie gewohnt von 2010 empfingen uns Peter & Margret wieder sehr nett mit einem Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Zu Abend haben wir in Gullane im Old Clubhouse gegessen und gingen anschliessend zum Whiskyabend zu Peter & Margaret.
Dieses mal war ein nettes Pärchen aus England zu Gast. Wir durften wieder einmal guten Whisky probieren wie z.B. Macallan 10 Jahre, Lindisfarne Mead und Talisker. Das war wieder ein Abend ;-)...gute Nacht!

Edinburgh

Augen auf, die Sonne schien schon wieder! So kann der Urlaub weiter gehen! Gegen 10:30 Uhr fuhren wir mit dem Bus nach Edinburgh und schauten uns die OldTown, die St. Giles Cathedral, die Victoria Terrace und Grassmarket an. Leider war Edinburgh dieses Jahr eine grosse Baustelle. Zu Abend assen wir in einem sehr guten vegetarischen Restaurant in der Hanover Street im Henderson´s.
Nach dem wir mit dem Bus wieder zurück in Gullane waren, stiegen wir noch mal kurz ins Auto, um noch einen kleinen Abstecher nach North Berwick zu machen, einem kleinen Küstenort, der uns schon letztes Jahr sehr gefallen hat.
Nun bereiteten wir uns noch auf den folgenden Tag vor, der uns in den Westen von Schottland ...nach Kintyre bringen sollte.

St. Giles Cathedral
Inveraray Castle

Als wir gegen 9 Uhr von Gullane losfuhren regnete es bis Glasgow und wir dachten es würde heute so weiter gehen, aber wir hatten großes Glück und die Regenwolken verzogen sich dann doch noch. In Dumbardon machten wir am Nordufer des Clyde beim Castle den ersten Stop. Das Dumbarton Castle ist von 3 Seiten vom Wasser umgeben und liegt auf einem steilen Felsen. Aus dem Mittelalter ist der Kerker und das Tor erhalten.
Nun ging es weiter zum Inveraray Castle, welches 1746 entstand. Es ist das Castle des Campbell-Clans. Ein sehr schönes Anwesen mit Garten und Teehaus, in dem wir auch einen leckeren Kaffee und Scones geniessen durften.
In Tarbert gegen 15 Uhr angekommen, suchten wir uns erst einmal ein B&B, da unsere 2 im Internet vorher ausgesuchten leider ausgebucht waren. Wir haben dann aber mit dem Moorings auch ein sehr schönes B&B gefunden. Nun ging es noch auf die Halbinsel Kintyre. Wir fuhren über einen wunderschönen einsamen Strand "Westport Beach" in ein kleines Golfdorf Machrihanish, das uns von Margret empfohlen wurde. Weiter ging es zum äussersten Punkt von Kintyre, dem Mull of Kintyre. Die Mull of Kintyre, die durch den Song von Paul McCartney berühmt wurde,..."mist rolling in from the sea" (der Nebel, der vom Meer heranzieht)... ist die Landzunge an der äussersten Südwestspitze der Halbinsel, wo der berühmte Leuchtturm steht. Die Strasse dorthin ist schmal und anspruchsvoll - Eine single-track road. Nach ca. 50 Meilen - 1 1/2 Stunden ging es dann wieder zurück nach Tarbert. Dort liessen wir diesen schönen Tag bei einem leckeren indischen Essen und einem beer im Pub ausklingen.

Ardbeg Distillery

Wieder erwartete uns ein wunderschöner Tag bei Sonnenschein. Wir fuhren gegen 8:45 Uhr mit dem Auto nach Kennacraig und entschlossen uns, nur als Fussgänger uns auf die Fähre zu begeben, denn 88 Pfund für das Auto für hin und zurück war uns echt zuviel! Das erwies sich als die beste Entscheidung! Wir wurden auf Anfrage von einem netten Busfahrer ausserhalb der Bushaltestelle direkt an der 1. Distillery Laphroaig abgesetzt. In Dieser wurden wir sehr nett empfangen und durften einen 18 Jahre (der bessere, leicht und rauchig) und einen 10 Jahre alten Laphroaig probieren. Betty bekam ihr 2. Zertifikat und eine kleine Flasche des 10 jährigen als Geschenk, da sie schon seit 2001 ein "Freund von Laphroaig" war. Wir besuchten "ihr" Stück Land und steckten unsere Deutschland-Fahne direkt an die Stelle. Nun ging es zu Fuss weiter zur nächsten Distillery in ca. 1,5 Meile. Diese war die Lagavulin Distillery. Auch hier wurden wir zu einer Whisky-Probe in einem netten Kaminzimmer eingeladen und haben u.a. auch den Caol Ila probiert. Auch ein sehr guter rauchiger, aber milderer Whisky als der Lagavulin.
Auf ging es nun zur 3. und letzten Distillery für den heutigen Tag. In Ardbeg durften wir auch einen Whisky testen. Auch sehr gut, mittel und rauchig.
Gegen 16:12 Uhr ging es mit dem Bus zurück zur Fähre nach Port Askaig. Dort fuhren wir gegen 18 Uhr los und kamen 20 Uhr gestärkt vom guten Bordrestaurant in Kennacraig an. Good Night!

Castle Stalker

Leider war heute ein ziemlich verregneter und nebeliger Tag, so dass wir die wunderschöne Ruine des Kilchurn Castle am nördlichen Ende des Loch Awe nicht fotografieren konnten. Weiter ging es zum Dunstaffnage Castle, welches ca. 3 km von Oban am Loch Etive lag.
Dann machten wir in Blenderloch eine kurze Pause in einem netten Cafe und stärkten uns mit Cafe & Scones. Nun ging es am Castle Stalker vorbei, was mitten im Wasser am Loch Linnhe lag. In Ford William angekommen, fanden wir es nicht mehr so schön, da es nur so von Menschen und Autos wimmelte. Sie liesen wir die "Ben Nevis Distillery", den Ben Nevis und die Wasserfälle einfach hinter uns liegen und fuhren lieber weiter bis zum Glenfinnan Viadukt, auf welchem die Dampflock gegen 15:15 Uhr vorbei kam. Auch hier war das Wetter immer noch nicht wirklich besser, denn es nieselt immer noch und wir konnten leider keine guten Fotos machen. Sehr schade! Doch am Nachmittag wurde es langsam besser und es ging am Sound of Arisaig vorbei bis in das wunderschöne Hafenstädtchen Mallaig, wo wir uns für morgen die Tickets für die Fähre auf die Insel Skye kauften und uns anschliessend ein sehr schönes B&B suchten. Zu Essen gab es sogar in einem Fish & Chips Laden einen Veggie-Burger mit Pommes ;-)!
Trotz Regen wurde es doch noch eine schöner Abend am Hafen...bis morgen.

Cullin Hills

Heute konnte man das Wetter in Regen und Sonne 2-teilen. Zum Glück wurde der Nachmittag aber doch sehr freundlich.

9:30 Uhr setzten wir mit der Fähre von Mallaig nach Armadale in ca. 25 Minuten über. Von da aus fuhren wir an die Spitze des Aird of Sleat, konnten aber leider nicht bis zum Leuchtturm fahren. Nun ging es weiter über eine einspurige Strasse (single-track road) an dem Knock Castle vorbei nach Broadford. Von da aus kamen wir wieder über eine single-track road an den hohen Bergen Cullin Hills (964 Meter) vorbei zum kleinen Fischerort Elgol. bis dorthin nahmen wir einen einheimischen, älteren Herren mit, der in Elgol zu Hause war und uns viel über die Gegend & Leute erzählen konnte.
Auf dem Rückweg hielten wir in Strathaird am Duncan House. Dort lebt ein wahrer Künstler, Juwellier-Designer, Messer-Macher und Goldschmied-Meister Garth Duncan, der u.a. auch wunderschöne, keltische Ringe fertigt.
Auch auf Wunsch designt er welche. Dort kauften wir uns aus Silber 2 handgefertigte Ringe "Lovely Path Knot"...
Gegen 15 Uhr fanden wir ein nettes B&B für die kommenden 2 Nächte direkt mit Blick auf den Sound of Raasay in der Hauptstadt der Insel Skye Portree.
Nun konnten wir in Ruhe die Talisker Distillery besuchen und sahen uns noch die wunderschöne Landschaft mit den grossartigen Bergen an, bevor abends in Portree ein nettes Restaurant fanden und den vegetarischen Haggis probieren konnten.
Im B&B angekommen, genossen wir noch zusammen einen Talisker und machten es uns gemütlich.

Kilmur Friedhof

Wie gestern begann der Tag wieder einmal mit Regen und zog sich mal mit Regen, mal mit Sturm und mal nur Wolken durch den ganzen Tag. Nun...das richtige Insel Skye Wetter berichtete uns unser B&B Father :-)!
Zuerst besuchten wir eine wunderschöne Pottery in Edinbane. Hier konnte man auch dem Töpfer selbst bei der Arbeit zuschauen. Als nächstes fuhren wir auf der Halbinsel Waternish bis zum Ende nach Trumpan, wo eine alte Kirche stand und vor hunderten von Jahren hier ein grausames Massaker stattfand. Eine single-track road führte uns zum Dunvegan Castle, welches wir aber nicht besuchten, da es stark regnete und man also nicht unbedingt von Aussen Fotos machen konnte. Ausserdem muß man nicht unbedingt pro Person 9 Pfund dafür löhnen!
Auch in Uig auf der Halbinsel Trotternish besuchten wir eine Pottery. Hier sind immer wieder schöne Sachen zu entdecken. Wir fanden sowieso, dass die Isle of Skye die Künstlerinsel Ansicht ist. An jeder Ecke findet man Galerien und Pottery´s. Vorbei am Skye Museum of Island Life kamen wir an den Kilmur Friedhof. Hier findet man eine komplette Sammlung von faszinierenden Gräbern, darunter die Flora MacDonald. "Flora MacDonalds Name wird in der Geschichte immer genannt werden, und wenn Mut und Treue noch als Tugenden gelten, dann mit Hochachtung." Mit Hilfe von Flora gelang es Prinz Charles Edward Stuart im 18. Jahrhundert, erfolgreich die Flucht auf die Insel Skye. Flora starb 1790. 1880 errichtete man auf ihrem Grab zur Ehrung ein Hochkreuz.
An der Nordspitze von Trotternish findet man noch Überreste des Duntulm Castle und davor ein Namens gleiches Hotel. Weiter führte uns die Strasse bis zum Kilt Rock, einer spektakulären Felsformation mit 200 Fuß hohen Klippen. Davor lag noch ein Wasserfall, der mit 100 Metern in die See rauschte. Ein wunderschönes Naturschauspiel. Zwischendurch überraschte uns dann noch ein Wasserfall und nun waren die Old Man of Storr in Sicht. Man konnte von einem Parkplatz aus den Berg bis zum Old Man of Storr besteigen. Es war für Nicht-Bergsteiger ein ziemlich beschwerlicher, steiler und matschiger Weg. Doch in ca. 20 Minuten standen wir direkt vor dieser Steinformation. Es war gigantisch, davor zu stehen. Der "Old Man", zu Füßen des Berges The Storr (719 Meter), ist ein schwarzer Obelisk, der von kleineren Steinsäulen umringt wird.
Am Abend gingen wir in einem Pub in Portree noch ein Embry 80´s trinken. Sehr lecker! Gegen 22:30 hatten wir einen sternenklaren Himmel :-)!

Kilt Rock
Eilean Donan Castle

Heute sollte ein wunderschöner Tag werden, denn als wir munter wurden schien die Sonne, welche uns heute den ganzen Tag begleitete.
Als erstes bewunderten wir das Eilean Donan Castle, welches am Loch Alsh liegt. Am Loch Carron entdeckten wir eine einsame Ruine, das Strome Caste. Dann fuhren wir weiter über die A890 direkt durch die Highlands, vorbei an so einigen 1000 Meter Bergen, über die A832 durch den Beinn Eighe Nationalpark.
Hier kamen wir auch an einem wunderschönen See, dem Loch Maree vorbei. Nun wollten wir zum Leuchtturm Rua Reidh, welcher nördlich von Melvaig, direkt am Atlantik liegt um dort zu übernachten. Dorthin führte eine ca. 3 Meilen lange Single-track road über die Berge an den Klippen vorbei. Eine sehr anstrengende Fahrt! Aber der Anblick hat sich gelohnt! Leider war der Leuchtturm schon ausgebucht. Nun fuhren wir zurück nach Gairloch und suchten uns dort ein B&B. Fanden auch ein sehr kleines und gemütliches, das Wayside B&B. Das Fenster unseres Zimmers und der Frühstücksraum zeigte direkt auf den Atlantik. Ein super Ausblick. Für unser Abendessen besorgten wir uns heute mal ein paar Sandwiches und Bier, um ein Picknick zum Sonnenuntergang am Red Point Beach zu machen. Der Strand war phantastisch, mit Dünen versehen und bot herrliche Blicke auf die Trotternish Halbinsel von Skye. Ein sehr schöner Abend am Red Point Beach ging bei schönem Sonnenuntergang zu Ende.

9-2011

Schade, heute war wieder so ein Regentag, so dass wir nicht wirklich gut Fotografieren konnten. Wir fuhren vorbei an Laide zum Strand in der Gruinard Bay. 2 sehr schöne Strände mit rosafarbenem Sand...nur leider regnete es. Nun stiegen wir kurz vor der Abbiegung in Richtung Ullapool auf eine Hängebrücke die über die schmale 1 1/2 Kilometer und 60 Meter tief in den Felsen eingeschnittene Schlucht von Corrieshalloc führt und bestaunten den 46m langen Wasserfall, dem Falls of Measach.
In Ullapool gegen Mittag angekommen, suchten wir uns ein B&B direkt am Loch Broom. Anschliessend starteten wir noch einen Versuch mitten durch die Highlands zu fahren und Fotos zu machen, aber der Regen ließ leider nicht nach. Wir konnten kurz am Nationalpark Knockan Crag halten, aber durch den ständigen Regen suchten wir dann doch das kleine Café in Elphin auf, bevor wir noch tropfend durch die Highlands wanderten. Hier beginnt wirklich eine "andere" Welt. Eine der ältesten Landschaften in Europa. Die Gegend wirkt fast unwirklich - riesige Flächen Moorland, dazwischen aufragende Berge und Lochs. Wieder einmal fuhren wir enge gewundene Strassen, die sich an einsamen Sandstränden vorbei winden. Hier meinte man, die Welt für sich alleine zu haben.
Malerisch am See Loch Assynt lag dann die Ruine von Ardvreck Castle, einer 1597 gebauten Burg. Das sollte für uns in diesem Urlaub der nördlichste Punkt
Schottlands sein, denn so langsam sollten wir uns wieder in Richtung Edinburgh begeben. Sehr schade, da wir sehr gerne auf die Orkney Insel wollten, aber dafür hätten wir noch 3 Tage länger benötigt. Den Abend genossen wir wieder in einem netten Pub in Ullapool, nachdem wir uns dieses kleine Fischerdörfchen anschauten. Morgen geht es weiter Richtung Inverness.

Nairn

Heute war ein wunderschöner, sonniger Tag bei ca. 26°C! Wir fuhren von Ullapool Richtung Nairn, wo unser nächstes, sehr luxuriöses B&B direkt am Meer, an der Nordsee, auf uns wartete. Auf der Halbinsel Black Isle vor Inverness fuhren wir die Städtchen Cromarty und Fordrose an. Leider hatten wir aber in beiden kein Glück, eine Bootstour zu den Delphinen zu machen, da schon alle Touren ausgebucht waren. Sehr schade, da hier das Gebiet ist, wo des öfteren Delphine und Seehunde gesichtet werden. Wir werden es morgen noch einmal in einem anderen Ort versuchen.
Nachdem wir unser B&B hatten, ging es zurück nach Inverness, einer schönen, alten Stadt mit alten Gebäuden, aber doch zu groß und zu voll für uns, so dass wir weiter Richtung Loch Ness fuhren. Von der Landschaft ähnelte es schon sehr der unseren in Deutschland. Unserer Meinung nach muss man also nicht unbedingt da gewesen sein...doch wer weiß, vielleicht sieht der nächste vielleicht doch Nessie ;-)!?
In der Nähe von Drumnadrochit am Loch Ness liegt sehr schön auf einem Felsen die Ruine des Urquart Castle. Es war einst eines der größten Castles in Schottland.
Zurück in Nairn machten wir noch einen sehr schönen Spaziergang am Strand in den Sonnenuntergang hinein, bevor wir im Städtchen einen Pub suchten. Ein nettes Pärchen, welches uns am Strand begegnete, machte von uns sehr schöne Fotos. Nach der vielen Autofahrt wurde es dann noch ein schöner gemütlicher Abend...

Seehunde in der Bucht von Portgorden

7:30 Uhr klingelte der Wecker und es war ein klasse Sonnenaufgang am Meer zu sehen :-). Es waren allerdings heute ein paar Wolken mehr am Himmel, als gestern.
Wir starteten nun in Lossiemouth, einem weiteren Küstenort, wieder einen Versuch, ein Bootstrip zu den Delphinen zu machen. Aber leider wieder ohne Erfolg. Diese Bootsfirma hatte schon seit 1 Jahr geschlossen wurde uns im Hafenoffice erklärt. Nun folgte der letzte Versuch in Bucki, aber auch da fuhr heute kein Boot raus, da wir 2 die einigsten gewesen wären. Schade! Leider haben wir nach nunmehr 4 Versuchen keinen Delphin sehen können, wurden aber trotz allem in der Bucht von Portgorden, zwischen Bucki und Lossiemouth, mit Seehunden belohnt. Ca. 10 dieser schönen Tiere konnten wir direkt am Ufer beim Sonnenbaden und rumplanschen bis die Flut auch den letzten kleinen Hügel am Strand mitnahm beobachten.
Da wir uns in der Heimat des Whiskys befanden, haben wir am zweitlängsten Fluss Schottlands dem Spey mit unserm Malt-Whisky-Trail begonnen. Die mit dem Emblem des typischen pagodenförmigen Darreturms (zur Trocknung der Gerste) ausgeschilderte Route ist ungefähr 100 km lang. Da es allerdings insgesamt mehr als 100 Destillerien in Schottland gibt, braucht man keinen Anspruch auf Vollständigkeit legen. Im Grunde sehen sich die Destillerien auch sehr ähnlich. Grundsätzlich sind die Whiskysorten aus Speyside im Vergleich zum torfigen Islay-Whisky wesentlich milder und sanfter. Die erste von 3 Destillen die wir heute besuchten war die Strathisla, am Fluss der Isla, welche 1786 gegründet wurde und die älteste in den Highlands ist. Hier wird aber nicht nur der Strathisla hergestellt, sondern auch die Mischung für Chivas Regal. Wir durften hier auch den 12 Jahre alten Strathisla probieren. Sehr mild. Weiter ging es nach Dufftown, der Whisky Stadt, wo auch von heute bis zum 3. 10. das Whisky-Festival stattfindet. Wir besuchten hier die Glenfiddich Destille. Hier liefen wir auch eine Tour mit, die mit einem sehr schönen Film zur Geschichte mit dem Gründer William Grant begann. Es ging am gesamten Herstellungsvorgang vorbei... dem Malzen, dem Maischen, der Gärung, der Destillation und der Reifung. Anschließend durften wir den 12 (Geschmack Birne), 15 (Geschmack Honig) und 18 (Geschmack Apfel, Zimt) jährigen Glenfiddich probieren, auch ein sehr milder seiner Art. Die 3. und letzte Destille für heute war die Aberlour kurz nach dem Örtchen Craigellachie. Aber hier war die letzte Tour schon gelaufen und eine Probe bekamen wir leider auch nicht.
Nun holten wir uns aber noch ein Stück Natur. Wir liefen ca. 25 Minuten entlang an der Destille, bis der Wasserfall "Linn Falls" kam. Sehr schöne Natur und schön zum Wandern. Dann sahen wir uns noch die Cragellachie Bridge an und einen nahegelegenen Friedhof. In der Nähe von Elgin, liegt das kleine Dörfchen Duffus, welches auch eine sehr schöne Castleruine hat. Hier konnten wir auch ein paar schöne Fotos machen. In der Nähe war ein Militärflugplatz, wo wir dem Starten der Kampf-Jets zuschauen konnten. Völlig unromantisch, aber technisch spektakulär!
Nun ging es langsam zurück in Richtung B&B und bestaunten während der Fahrt die großen Gerste-Felder, die teilweise schon geerntet und mit Strohballen bedeckt waren. Daraus kann man wirklich eine Menge Whisky herstellen. Unser Abendessen war heute eher französisch ;-)...Baguette, Käse und ein 80´s Bier, welches wir am Strand von Nairn im Sonnenuntergang genossen. - ...Das ist Urlaub!

Friedhof der Elgin Cathedral

Wieder erwachten wir bei einem sehr schönen Sonnenaufgang und die Sonne begleitete uns durch den ganzen Tag.
Gegen 9:30 Uhr betraten wir die Elgin Cathedral, eine wunderschöne Kirchenruine, die "Licht des Norden" genannt wird. Der Grundstein für die Kirche wurde 1224 gelegt,doch sie wurde zwei mal durch einen Brand zerstört. Die Ruinen lassen nur noch vage eine Vorstellung von der einzigen Pracht. Vor der Ruine liegt ein sehr schöner Friedhof und über dem ganzen Gelände lag eine angenehme Atmosphäre.

Glant Grant Destille

Nun standen noch 2 Destillen auf dem Programm. Als erstes besuchten wir im Cairngorms National Park in Rothes die Glant Grant Destille. Hier erwartete uns die beste Tour, die wir in Schottland bekamen. Auch testen durften wir hier den 5 bis 6 Jahre und den 10 Jahre alten Whisky. Ein torfiger, aber doch milder Whisky. Nun ging die Tour auf dem Whisky Trail weiter bis Glenlivet. Diese hatten eine sehr schöne Ausstellung über ihre Geschichte und auch hier durften wir testen. Hier war es ein milder seiner Art.
Es ging weiter durch die Gampian Mountains mit bis zu 800 Metern hohen Bergen und einem Skigebiet bis Tomintoul, einem sehr schönen, kleinen Städtchen, in dem wir das Museum über das Leben der Leute in den Highlands und das Whisky Castle mit seinen über 500 Sorten anschauten. Bis dahin war es ein sehr schöner Tag.
Nun ging es weiter bis zur Ostküste und versuchten, in einem netten, kleinen Fischerdörfchen ein B&B zu finden. In der Gegen von Aberdeen bis runter zu Monrose, wo wir dann doch endlich ein B&B gegen 19:30 Uhr fanden, gefiel es uns nicht wirklich. Die Dörfer und Städte sahen nicht sehr einladend aus...zu englisch, dreckig...einfach nicht schön. Das Abendessen beim Chinesen in Monrose war auch nicht das Beste und so haben wir beschlossen, hier doch nur eine Nacht zu bleiben und morgen bei Peter & Margaret anzufragen, ob wir nicht schon einen Tag früher kommen könnten. Den Abend verbracht wir wie jeden mit Bilder sichern & Reisebericht schreiben...

Whisky Abend mit Peter & Margaret

Nach einem guten Frühstück mit Porridge fuhren wir bei Regenwetter in Richtung Gullane, wo unser bestes B&B war! über Edinburgh hing der Nebel und somit viel für heute das Fotografieren aus. In Gullane empfang uns Margaret mit Freuden und wir berichteten bei Kaffee und Kuchen über unsere letzten 2 Wochen. Bloß gut, dass sie für die nächsten 2 Nächte noch ein Zimmer für uns frei hatte.
Nach einer kleinen Ruhepause starteten wir einen Spaziergang durch Gullane und am Strand entlang. Am Abend fuhren wir noch kurz nach North Berwick, dass ca. 4 Meilen von unserem B&B entfernt war und besuchten den "The Ship Inn" Pub. Der Abend endete wieder bei Peter und Margaret im Wohnzimmer, wo wir u.a. noch einen Gentlemen aus England kennen lernten, der zum Golf spielen hier war. Gegen 1:00 Uhr beendeten wir den wunderschönen Whisky Abend mit Peter und gingen vergnügt zu Bett. ;-)

Golfplatz von Gullane

Um 9:00 Uhr gab es erst einmal ein gutes Frühstück, allerdings war um diese Zeit nichts mit Spaziergang, da es wie aus Eimern regnete. So machten wir uns eben einen ruhigen Vormittag ;-)... Gegen 14 Uhr hörte der Regen auf :-) *jippie* und liessen es uns beim schwäbischen Konditormeister im Städtchen mit leckerem Kuchen "Swabien Appel Cake" gut gehen.
Anschliessend machten wir einen schönen Spaziergang rund um den Golfplatz und noch mal an den Strand, wo wir noch viele Hunde sahen. Wieder im B&B angekommen, wurden wir von Margarete überrascht, denn sie servierte zum Kaffee gleich noch ein paar Scones mit Marmelade. Lecker war´s...so läßt es sich leben ;-)...
Nun ging es ans Koffer packen und innerlich abschied nehmen. Zum Abschluß ging es heute nochmal ins "Old Clubhouse" essen und wir genossen unser letztes Pint Beer und bei Peter & Margaret noch den letzten Whisky. Ohje!

Flughafen Edinburgh

Unser Frühstück wurde uns heute recht früh gegen 6 Uhr serviert, da wir bis 8 Uhr beim Flughafen sein mußten. Unser Flieger ging 10:40 Uhr und wir kamen
pünktlich in Memmingen an.

Unsere Schottland Tour betrug 1700 Meilen.

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