Verfügbare Urlaube:

 Irland-2007  Schottland-2011

Die Faszination der wunderschönen Landschaft,
die Kultur und die Freundlichkeit der Leute,
liessen uns dieses Jahr wieder nach Irland reisen.
Durch den Reisebericht sollt Ihr an unseren
Erlebnissen teilhaben und selber auf den
Geschmack dieses mystischen
Landes kommen...

Nun war es endlich soweit, es sollte wieder nach Irland gehen.
Jürgen holte uns gegen 11:30 Uhr ab und wir fuhren Richtung Karlsruhe zum Baden Airport... allerdings über Umwege, da es wieder einmal nicht möglich war, ohne Stau an Stuttgart vorbei zu kommen, welcher ca. 16 Km lang war! Zum Glück kamen wir noch pünktlich am Flughafen an und konnten sofort einchecken. Hier viel uns auf, dass Kaschy seine Jacke zu Hause hat hängen lassen ;-) *g ...aber er blieb locker und wollte sich in Irland eine neue kaufen! Tja und eine Erkältung hat sich der Arme auch schon wieder eingefangen...
Gegen 16:00 Uhr bestiegen wir das Flugzeug und warteten auf den Abflug... die Stewardess zählten und zählten zu 4. die Passagiere und kamen immer auf einen zu viel...nach ca. 30 Minuten war die Sache dann doch irgendwie geregelt und wir konnten endlich abheben.
Ankunft in Dublin war ca. 18:30 Uhr. Nach einem ewigen Spaziergang zur Einreise & Kofferausgabe holten wir unseren Mietwagen von Herz. Dieses mal gab es einen Fiat Punto...auch ein 4 Türer und wohl nicht schlechter als der letztere Toyota Yaris.
Nach kurzer Gewöhnung an den Linksverkehr und so manchem Kreisverkehr fanden wir unsere 1. Unterkunft, “The Roughgrange Farm” in der Nähe des Ortes Donore, nicht weit von Newgrange entfernt... Dort empfang uns der Hausherr bereits im Hof und zeigte uns das gemütliche und nett eingerichtete Zimmer.

Newgrange

Heute nach unserem 1.irischen Frühstück fuhren wir zum bekanntesten der drei großen irischen Ganggräber im Brú Na Bóinne-Tal Newgrange.
Dieses Gebiet ist reich an archäologischen Funden. Newgrange ist ein Kuppelgrab und wurde rund 3000 Jahre v. Chr. Erbaut. Eine der vielen und sicherlich auch der berühmtesten Besonderheiten von Newgrange ist die kleine Fensteröffnung oberhalb des Einganges. Bei Tagesanbruch der Winter- sonnenwende, (der 21. Dezember) dem kürzesten Tag im Jahr sowie einige Tage davor und danach dringt das Sonnenlicht durch diese Öffnung direkt in die Kammer ein. Der Sonnenstrahl trifft zuerst auf das zerbrochene Steinbecken am Ende der Kammer. Mit steigender Sonne wird der Strahl dann breiter und wandert mit wechselnder intensivität den Gang entlang.

Locke´s Distillery

Nun fuhren wir gegen Mittag in die Locke´s Distillery nach Kilbeggan, welche die älteste Lizenz der Welt seit 1757 besaß. Sie schloß leider 1954 ihre Pforten, wurde dann aber zum Museum. Der Betrieb wurde schließlich 1987 von der Cooley Distillery übernommen. Das Schöne war, dass man hier nach Herzenslust herumstiefeln und Fotografieren konnte. Anschließend durften wir einen Kilbeggan Whiskey genießen.
Weiter ging es gleich zur nächsten Distille, denn wir hatten ja noch nicht genug vom Whiskey bekommen ;-)... in Tullamore angekommen besuchten wir das Tullamore Dew Heritage Centre, welches die Heimat des „Tullamore Dew Irish Whiskey“ und des „Irish Mist Liqueur“ war. Diese wurden dann ausgiebig von uns probiert.

Clonmacnoise

Gegen 17 Uhr erreichten wir in der Nähe von Athlone eine einzigartige Klosterruine Clonmacnoise, welche am Fluss Shannon liegt. Die Geschichte reicht bis ins 6. Jahrhundert n. Chr. zurück.
Da es nun schon 19 Uhr und dunkel wurde, suchten wir unser nächstes B&B und fanden es am See Lough Ree in Ballykeeran. Hier nahmen wir in kauf, dass es nicht der Kleeblatt-Kategorie angehörte. Ausser dass man sich auf dem Zimmer keinen Cafe kochen konnte, war es leider etwas dreckig. Das Badezimmer bekam den Namen „Spider Room No 16“. Ein Besuch im nächsten Ort Glassan in einem netten Irish Pub beendete den Abend mit Fish & Ships und einem leckeren Guinnes und der nie endenden Frage: kommt der Kellner zum bezahlen an den Tisch, oder muss man an seiner Kasse bezahlen.

Moydrum Castle

Nach einer unruhigen Nacht bekamen wir punkt 8 Uhr morgens ein etwas klägliches Frühstück, das aber zum Niveau des Hauses passte und wie folgt aussah:
Eine mini Schale Kellogg's Standart, je nach Wunsch, 1 oder 2 Löffel löslicher Kaffee, Toast - frisch und ungebräund aus der Packung etwas Marmelade und einen übersichtlichen Teller, der das irische Frühstück verkörpern sollte...
Nach der Verabschiedung machten wir uns auf, über Ballykeeran und fanden mit Hilfe der Wegbeschreibung eines Bauarbeiters das Moydrum Castle in der Nähe von Glasson in Richtung Athlone. Eine sehr imposante, von Pflanzen fast komplett eingenommene Ruine, die schon U2 als CD-Cover diente. Weiter ging es über das Roscommon Castle, eine etwas grösseres Ruine am Stadtrand von Roscommon, zur Burishoole Abby.
Zwischendurch liessen wir es uns mit den legendären Scones (englisches Gebäck, dass man meisst mit Marmelade isst) und Kaffee gutgehen.

Achill Island in Keel

Angekommen auf Achill Island in Keel, machten wir uns nach der Einquartierung in unser, von Germany 3 Nächten gebuchten, Hotels Achill Cliff House, auf zum Strand, wo wir einen treuen Hund als Spielkameraden fanden.

Strand in Keel

Nach einem Fussbad im Atlantik und den 7 Buchstaben im Sand bekamen wir unser 1. von 2 3-Gängemenüs in unserem Hotel, das kaum mehr Luft zum Atmen liess.
Als Vorspeise gab es z.B. überbackene Pilze auf frischem Salat.
Je nach Wahl gab es als Hauptgericht frischen Lachs XXL mit einer Sosse Holondaise, oder geflochtenes Schweinefleisch mit Kartoffelpüree, Apfelmuss und *****Gemüse. Zum Krönenden Abschluss bekam man noch Vanilleeis auf Erdbeer Souffleur ...ne hört sich gut an, es war auf Wackelpudding gebettet. Anschliessend fielen wir nach einem kleinen beschwerten Spaziergang müde und träge ins Bett...

Kilownet Castle

Der Tag begann mit einem ausgiebigen und leckeren Frühstück a la Cart. Anschliessend fuhren wir auf der Insel den Atlantik Drive mit atemberaubenden Cliffs ab. U.a. begegneten wir dem Kilownet Castle aus dem 16. Jahrhundert und besuchten die Stadt Achill Sound, der Übergang zur Halbinsel.
Durch das geniale Wetter reichte ein T-Shirt.
Weiter ging die Fahrt auf die Halbinsel Mullet Peninsula, welche nördlich von Achill Island liegt. 4m Schmale Strassen - 100km/h, an Schafe und Brücken vorbei...
Dort fuhren wir bis an die Spitze zum Blacksod Point, wo ein schöner Leuchtturm auf uns wartete. Das Wetter wurde etwas schlechter, aber das hatte auch seinen Reiz.
Bei schönerem Wetter hätten wir allerdings wunderschöne Aussicht auf Achill Island mit dem hohen Berg Slievemore gehabt. Weiter ging es an der Küste entlang bis zu Céide Fields, die grösste neolithische Ausgrabungsstelle der Welt.
Wieder im Hotel angekommen entspannten wir uns zum Abschluss in der hoteleigenen Sauna, genossen das Abendessen mit einem guten Tropfen Wein und schrieben weiter an diesem Reisebericht...

Céide Fields
Keem Bay

Leider wachten wir an diesem Tag mit Regenwetter auf :-(

...aber wir machten das Beste daraus, denn:

“Jeder Tag in Irland ist ein schöner Tag”

Unsere Rundfahrt über die Halbinsel Achill Island ging weiter. Wir kamen am westlichen Ende der Halbinsel an dem wunderschönen Strand Keem Bay an, wo wir eine ganze Weile verweilten. Dort gab es lange Gebirgsbäche die ins Meer flossen und das Wetter wurde auch besser.

Keem Bay

Weiter fuhren wir in den nördlichen Teil nach Beal a Bhullain. Von dort konnte man die Insel Inis Bigil sehen, aber leider kam keine Fähre, sonst hätten wir die Insel besucht.
Unterwegs trafen wir eine nette Anhalterin, die wir mitnahmen und sich als deutsche Auswanderin entpuppte. Sie erwies sich als äußerst praktisch, denn Constanze war uns an dem Tag noch eine sehr gute Reiseführerin :-)!
Mit ihr besuchten wir den Golden Bay, anschließend eine alte Kirche „St. Thomas Church Dugort“ und den Ort Dugort, wo die Cottage von Heinrich Böll stand, in der er einige Jahre gelebt hatte („Ein irisches Tagebuch“).

Slievemore

In Slievemore besuchten wir 3 verlassene, aneinandergereihte Dörfer, bei denen noch die gewölbten Kartoffelfelder zu erkennen waren. Ein alter Friedhof, sehr baufällig befand sich im Vordergrund. Nun verabschiedeten wir uns von Constanze, die uns noch einen guten Tip gab, dem wir natürlich gleich folgten! Es ging nach Dookinella, einer sehr schön gelegenen Bucht, die mit ihren Felsen sehr imposant war.
Am letzten Abend auf Achill Island, bekamen wir unser letztes 3 Gänge Menü im Hotel, welches mal wieder einfach gut, aber zu viel war ;-)

...nach so einem erlebnissreichen Tag konnte man richtig gut einschlafen..

Minaun

Heute hatten wir eine enorme Strecke mit dem Auto vor uns...von Achill Island bis Dungloe. Leider war es in der Höhe von 466m des Minaun auf Achill Island sehr nebelig, so dass wir die schöne Aussicht zum Strand von Keel nur erahnen konnten. Bei der Abfahrt wurde die Sicht dann besser, sodass man die Küste der anderen Seite sehen konnte. 
Wir fuhren weiter über Westport, Castlebar und Sligo bis zum Rosses Point, wo ein alter Leuchtturm auf uns wartete. Dies war eine sehr schöne Aussicht auf Sligo Bay.

Hochkreuz bei Drumcliff

Im Anschuß kamen wir in Drumcliff an einem alten Friedhof vorbei, wo ein alter, kaputter Rundturm, ein altes Hochkreuz (aus dem Jahre 1000) und das Grab des Schriftstellers William Butler Yeats stand. Dieses Grab hatte folgende Aufschrift:

„Cast a cold Eye / On Life, on Death / Hordeman, pass by!“

„Wirf einen kalten Blick, o Reiter, auf Leben, auf Tod – und dann zieh weiter!”

Am wunderschönen Sandstrand von Portnoo machten wir eine kurze Pause bis wir endlich gegen 19 Uhr ein B&B in Dungloe fanden. Dies war sehr schön eingerichtet. Zum Abschluß des Abend genehmigten wir uns mal wieder ein Guinness in einem schnuckeligen Pub.

Strand von Bunbeg

Guten Morgen ;-)...
Das Wetter meint es gut mit uns, denn es regnete auch heute nicht! Wir fuhren Richtung Burtonport, da wir auf die Insel Aranmore Island wollten. Dort entschieden wir uns aber um und fuhren weiter an den Strand von Bunbeg, wo ein altes Schiff gestrandet war. Die Geschichte von diesem ist sehr traurig und wurde uns von einer guten Freundin erzählt...

Ein Fischermann kaufte einst ein schönes Boot namens Ami de le Mer (Freund des Meeres) in Frankreich. Oft fuhr er von Irland auf die See hinaus um Lachs zu fangen. Seine Geliebte trennte sich von ihm und er trank um über seinen Kummer hinwegzukommen. Eines Tages versagte auch der Bootsmotor seines treuen Freundes. Er schaffte es nicht mehr bis in den heimatlichen Hafen, strandete und baute den Motor aus und wollte ihn reparieren und bald wieder kommen. Doch der Kummer wurde immer grösser und er trank und trank....bis er eines Tages starb. Seit nun 25 Jahren liegt nun dieses Schiff dort.....

Strandbesucher nehmen sich oft etwas davon mit...

Weiter ging es nach Bloody Foreland Head, wo es auch sehr schön war. Allerdings konnten wir das rot, welches wohl in der Abendsonne über das Land leuchten soll, nicht sehen da wir gegen mittag dort waren.
Nun zog es uns in den Glenveagh National Park, wo ein altes, neugotisches Schloss auf uns wartete. Allerdings mussten wir bzw. wollten wir bis dahin 4 km zu Fuss durch den Nationalpark zurück legen... die Faulen fuhren mit dem Shuttle-Bus ;-)... Das Glenveagh Castle entstand 1870, mit einer prächtigen, mediterranen Parkanlage. Es war schön, dort durchzulaufen und anschließend einen Kaffee im Schloßhof zu trinken.
Es ging weiter auf die Halbinsel Fanad, vorbei an einem wunderschönen, weissen Sandstrand „Warden Beach“ in der Nähe von Portsalon, wo wir am Ende auf Fanad Head einen wunderschönen Leuchtturm sahen.
Da es in der Gegend leider schecht mit B & B´s aussah, suchten wir bis ca. 19:30 bis wir in der Nähe von Letterkenny ein sehr schönes fanden.
Durch eine Message von Nico mussten wir sofort den Fernseher anschalten, da das Qualifikationsspiel für die EM Irland – Deutschland in Dublin startete! In der Halbzeit machten wir uns auf den Weg in einen nahegelegenen Pub und feierten dort mit einem Guinness das 0:0, welches Deutschland in die EM qualifizierte!

...ein wunderschöner Abschluss eines sehr schönen Tages!

Fanad Head
Beltany Stone Circle

Heute war unsere 1.Station, der Beltany Stone Circle in Raphoe. Früher bestand der Steinkreis aus ca. 80 Steinen. Heute sind nur noch 68 zu sehen. Ausserhalb dieses Steinkreises befindet sich ein ca. 2m hoher „Standing Stone“, dem man eine besondere Bedeutung bei Zeremonien nachsagt. In Raphoe fanden wir noch ein sehr altes, zugewachsenes Castle.
Es ging weiter auf die Halbinsel Inishowen, welche wir heute im westlichen Teil erkunden wollten. Wir fuhren zu Grianon of Ailrach, einem Stone Fort, wo man nicht mehr genau weiß, wann es erbaut wurde.
...In Fahan suchten wir in einem alten Kloster eine Kreuzplatte, fanden dort aber nur einen alten, zerfallenen Friedhof.
...In Buncrana fanden wir 3 alte Schiffe, welche in der Bucht wohl schon seit längerer Zeit gestrandet waren.

Duneff Head

...Im Westen der Halbinsel am Duneff Head angekommen, bewunderten wir die Cliffs und die hohe Wellen...ein Traum! Weiter ging es auf der atemberaubenden Passstrasse des Gab of Mamore mit einer Steigung von 30 % ...Kurz vor Malin Head, fanden wir einen wunderschönen Sandstrand, den Five Finger Strand.
In Malin Head, dem nördlichsten Punkt von Irland ange- kommen, durften wir einen genialen Sonnenuntergang am Meer bewundern.

Malin Head

...Nach diesem schönen Naturschauspiel fanden wir in Ballyliffin unser B&B Quatier und liessen den Abend, ...wie kann es auch anders sein, in einem Pub ausklingen.

the Rainbow

Mit Regen und kräftigen Sturm wachten wir an diesem Morgen auf. Nach einem reichhaltigen Frühstück in unserem noblen B&B, das einem Herrenhaus glich, ging es bei strömenden Regen auf die Halbinsel Inishowen. Wir fuhren nach Doagh Island, wo eine alte Ruine stand und bewunderten dort wiederholt wahnsinnige Klippen inkl. großartige, überwältigende Wellen! Weiter ging es in die Stadt Carndonagh. Dort standen gegenüber der Kirche 3 Denkmäler. Darunter auch das St Patrick´s Cross aus dem 7. Jahrhundert, eines der frühesten in Irland.
Eine sehr schön und ruhig gelegene Bucht mit einem wunderschönen Strand lud uns wiederholt ein, schöne Fotos zu machen. Und siehe da, es kam die Sonne heraus und bescherte uns noch einen Regenbogen.
In Dunagree Point schauten wir uns einen Leuchtturm an, welcher im östlichen Teil am Inishowen Head lag. Kurz halt machten wir in Greencastle und bewunderten den schönen Hafen und eine alt Ruine des Castle´s. Wir entschlossen uns, nun nach Donegal zu fahren. Donegal hat ein wunderschönes Castle und eine Abbey, welches aber leider schon geschlossen war und wir es nur von außen besichtigen konnten. In dem schnuckeligen Pub „O Donnall's Bar“ lernten wir den 77 jährigen Willy und ein paar andere Iren kennen. Willy gab uns erstmal 2 Guinness aus.
Den Whiskey mussten wir leider ausschlagen, da wir ja noch von Donegals mit dem Auto ins 2 Km entfernte B&B kommen mussten. Wir verabschiedeten uns und dankten für den sehr lustigen Abend und die leckeren Getränke, denn:

 „Guinness is good for you ;-)“!!! Good Night Willy...and all ;-)...

Pub „O Donnall's Bar“
Irish Breakfast

Heute gab es wieder einmal für die Betty ein echt irisches Frühstück. Dazu gehören gebratene Würstchen, Speck, Tomaten, Blut und Leberwurst, sowie ein Spiegelei. der Kaschy verzichtete darauf und fing nach dem Müsli gleich mit Toast & Orangen-Marmelade an ;-)...
Anschließend hatten wir eine lange Fahrt vor uns. Von Donegal ging es quer durch Irland über den nordirischen Teil nach Dublin. Die Fahrt dauerte mit ein paar Kaffee & Scones-pausen ca. vier Stunden! In Portmanock, in der Nähe des Dubliner Flughafens angekommen, nahmen wir uns für die letzten 2 Nächte ein uns bekanntes B&B, in dem wir unseren letzten Irlandurlaub schon beendet hatten. Die Gastgeber waren sehr freundliche Leute und es war sehr sauber und gemütlich, so dass man dort die letzten 2 Tage noch in Ruhe geniessen konnte.
Die Chefin des Hauses gab uns noch ein paar Tips für den Tag. Wir besichtigten das wunderschöne Malahide Castle im Nachbarort, mit seinen sehr schönen Sälen und machten danach noch einen Stadtbummel durch das kleine Städtchen Malahide, einer Vorstadt von Dublin, dass preislich schon etwas gehoben erschien.
Allerdings fanden wir dort einen recht guten Pub „Main St Duffy´s Longe“, wo wir noch ein Guinnes & Sandwich zu uns nahmen.

Zum Abschluss eines sehr schönen, sonnigen Tages gingen wir an unserem ca. 5 Km langen Sandstrand mit vielen Iren & Hunden spazieren.

2 people in the pub
Seemann Howth

Zum Frühstück streikte Kaschy heute wieder mit dem Irisch Breakfast und futterte lieber sein Porridge, was eigentlich ganz lecker schmeckt.

Rezept:

160 g Haferflocken
0,8 l Wasser
0,8 l Milch
1/2 TL Salz

Milch und Wasser in einer Pfanne aufkochen.
Die Haferflocken einrühren und zugedeckt 15 Minuten leise köcheln lassen. Dabei immer wieder mal rühren und aufpassen, dass es nicht überkocht.
Das Salz beigeben und weitere 15 Minuten unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen (wenn früher gesalzen wird, wird der Hafer nicht weich).
Der Porridge sollte eine feucht-breiige Konsistenz haben. Scheint er zu trocken, nochmals etwas Wasser oder Milch beigeben und einen Moment weiter köcheln, bis alles wieder schön warm ist. Ist er zu feucht, ohne Deckel und unter ständigem Rühren etwas weiter köcheln, bis die gewünschte Konsistenz erreicht wird. Dabei keinesfalls die Hitze erhöhen, da der Porridge sonst leicht anbrennen kann. Wer es gerne süß mag, kann etwas Honig oder Zucker beigeben.


Danach machten wir uns einen ruhigen Tag, bevor es wider nach Deutschland gehen sollte. Wir fuhren in das ca. 9 km entfernte Howth mit seinem Leuchtturm und gingen dort am Hafen und an den sehr schönen und steilen Klippen spazieren.
Nun fuhren wir in den nächsten Ort Swords und schauten uns das Swords Castle an, welches aber nicht weltbewegend aussah. Im Einkaufszentrum namens „Penneys“ konnte man für wahnsinnig günstige Preise einkaufen gehen. Aber leider können wir nicht mehr Gepäck mitnehmen, denn bei der Ryanair sind es ja nur 15 Kg pro Person und die wollten wir diesmal unbedingt einhalten!
Um den Tag ruhig zu beschliessen, spazierten wir noch ein wenig am Strand von Malahide und besuchten anschliessend den Pub von gestern Abend, da er uns so gut gefiehl ;-).
Im Pub sahen wir uns mit einigen Guinness und Irish Mist Whiskys das Qualifikationsspiel Irland : Zypern an. Leider mit einem Ausgang von 1:1, was hieß, dass Irland leider nicht bei der EM-Qualifikation weiter ist :-(...schade eigentlich, denn sie haben gut gekämpft und hätten es verdient!
Tja so ging auch der letzte Tag in Irland dem Ende entgegen...

Cliffs bei Howth
B&B Robinia

Wir schauten auf 12 sehr schöne und erlebnissreiche Tage zurück, aber waren auch etwas traurig, dass es schon wieder vorbei sein sollte. Nach dem letzten irischen Frühstück mit Porridge verabschiedeten wir uns von unserer Bed & Breakfast Dame und spazierten noch ein wenig am Strand. Nach der Abgabe unseres Mietwagens auf einem Parkplatz der Herz-Autovermietung, fuhr uns ein Shuttlebus zum nahegelegen Dubliner Flughafen. Mit Kaffee und Zeitschriften vertrieben wir uns die Wartezeit bis zum pünktlichen Abflug um 16:20 Uhr. 

in the air

Nach diesem schönen Sonnenuntergang und Kopfkino der letzten 12 Tage landeten wir etwas hart, aber pünktlich um 19:30 Uhr, auf dem Baden Airport. Unser Freund Jürgen, der uns ja auch hingefahren hatte, wartete schon und fuhr uns nach einem Kaffee mit Urlaubsberichten sicher wieder nach Hause. Vielen Dank nochmal Jürgen!

Wer jetzt noch nicht genug Bilder gesehen hat, kann sich bei uns weitere Eindrücke Irlands auf dem Beamer anschauen.
Dazu gibt es dann vielleicht Scones, Irish Mist oder sogar Porridge ;-) 

Bitte respektieren sie, dass alle Fotografien auf dieser Webseite urheberrechtlich geschütztes Eigentum von Karsten Schulze & Bettina Pietschmann sind.

 

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